Ich hätte es nicht gedacht, aber es ist passiert – die Sklavin in mir ist neu erwacht. Eine positive, kraftvolle neue Phase in meinem Leben hat begonnen.
Seit Jahren klickt er immer wieder auf mein Profil, hinterlässt Herzen für meine Fotos. Sein Profilname ist mir irgendwann geläufig, aber sein Profil spricht mich irgendwie nicht an. Es weckt einfach kein Interesse. Vor ein paar Wochen biete ich dann aus einer Laune heraus ein gemeinsames Frühstück an. Er hat Zeit. Wir reden gute drei Stunden. Es ist für beide klar, es wird ein Wiedersehen geben. Gegenseitige Anziehung vom ersten Augenblick an und die Lust auf einander lassen Freude in mir aufkommen.
Dieser Mann beflügelt erst seit wenigen Wochen mein Leben, aber ist schon sehr präsent in meinem Kopf.
Er bringt mich zum Lachen und zum Lächeln.
Wenn er mir Schmerz zufügt und mir dabei voll Freude in die Augen sieht, dann lächle ich und der Schmerz scheint ein Nebenschauplatz unserer Lust zu sein. Lust – ja ich habe unbeschreibliche Lust auf diesen Menschen.
Es ist herausfordernder, als gedacht, mich auf ihn einzulassen. Was ich am wenigsten möchte, ist, ihm gegenüber misstrauisch zu sein, obwohl er mir keinen Grund dazu gibt. Der Rucksack der Enttäuschung wiegt sehr schwer. Die Vergangenheit hat mich wachsam werden lassen. In den ersten Tagen, seit er in meinem Leben ist, war ich mehr damit beschäftigt, die eine Sache zu finden, die ihn disqualifiziert, als mein Glück zu genießen. Er bemüht sich, er lässt mir Zeit, er tastet sich vorsichtig voran. Von Tag zu Tag lasse ich mich mehr auf ihn ein. Denn er gibt mir die Sicherheit, dass er es ernst meint. Dass er mich will. Dass er mich begehrt. Dass er mehr möchte, als mich sein eigen zu nennen. Seine Botschaften sind ehrlich. Seine Berührungen sind echt, sie kommen von tief in ihm. Niemals zuvor habe ich diese Zärtlichkeit auf meinem Körper gefühlt. Minutenlang. Auf eine Art, die ich zu Beginn nicht annehmen konnte. Es ist ein Geschenk, das er mir macht.
Respekt und Augenhöhe, ohne dabei den Herrn aus den Augen zu verlieren
Der Herr fesselt mich mit seinen Berührungen, der Mann fasziniert mich durch sein Sein.
Ich lasse mich darauf ein, bin ganz seins und genieße Zärtlichkeit, Schmerz und nie dagewesene Begierde.