Fremdbenutzung

Für manchen Dom ist es selbstverständlich, seine Sub sexuell fremdbenutzen zu lassen. Für andere wiederrum ist das ein rotes Tuch. Ich habe mir dazu Gedanken gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich dies nicht zu entscheiden habe. Diesem Blogbeitrag schicke ich voraus, dass die Fremdbenutzung in unserer Beziehung noch nicht stattgefunden hat. Das hindert mich aber nicht daran, mir vorab Gedanken darüber zu machen. Wenn dieser Schritt dann real vollzogen ist, werde ich einen weiteren Beitrag dazu verfassen um das Kopfkino gegen das tatsächlich Erlebte aufzuwiegen…


Ich gehöre meinem Herrn. Uneingeschränkt. Die Entscheidung, was mit meinem Körper passiert habe ich abgegeben, in dem Moment, als ich meinen Herrn als solchen akzeptiert habe. Das habe ich aus freien Stücken getan und mich damit seinen Regeln unterworfen. Meine Wünsche sind nicht wichtig, vielmehr ziehe ich meine Befriedigung daraus, seine Bedürfnisse zu befriedigen. Ich diene ihm und bin dazu da, seine Gelüste zu stillen.
Ich mag mich selbst!
Das mag für viele so klingen, als hätte ich ein Problem mit mir selbst bzw. mit meinen sexuellen Wünschen oder meinem Körper. Aber genau diese Selbstaufgabe ist es, was mich erregt. Ich mag mich selbst und ich mag auch meinen Körper. Ich will mich nicht selbst für irgendetwas bestrafen. Jemand anderes bestimmt über mich, große Bereiche meines Lebens und eben auch über meine Sexualität. Ich bin eine starke und selbstbewusste Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist. Mir diese Neigung selbst einzugestehen und sie als Teil meiner sexuellen Identität zu akzeptieren war ein Prozess, den ich über einen langen Zeitraum durchlebt habe. Nun bin ich seine Sklavin und endlich darf ich diese Neigung in vollen Zügen ausleben. Dazu gehört auch, dass mein Herr über Fremdbenutzung bestimmt.
Was kickt mich an der Fremdbenutzung?
Mein Herr will mich nicht nur als Hauptdarstellerin seines Kopfkino-Pornos sehen, sondern er will mich in realen Situationen erleben. Er soll stolz sein auf seine Sklavin, die von anderen Männern begehrt wird. Ich bin sein Eigentum und tue, was er von mir verlangt. Stets im Wissen, dass er mich fordert, aber nicht überfordert, gehorche ich ihm. Er zieht seine Lust daraus, dass er mich zur Verfügung stellt und ich ihm ohne Widerspruch folge. Ich ziehe meine Lust daraus, mich zu fügen. Mein Kick ist es nicht, mich von möglichst vielen Männern ficken zu lassen. Mein Kick bei Fremdbenutzung ist es, meinem Herrn zu dienen. Dabei gehe ich über Grenzen meiner Scham und schalte meinen Kopf aus. Selbstüberwindung ist ein großes Thema dabei. Ich bin nur noch ein Stück, das benutzt wird. Aber nicht die Männer benutzen mich, sondern mein Herr benutzt mich für seine Geilheit, indem er mich freigibt für andere Männer.

„Die Männer sind lediglich Mittel zum Zweck und Nebendarsteller in unserem ganz privaten d/s-Porno.“

Einen sicheren Raum schaffen
Ob es ein Mann oder eine ganze Gruppe ist, bestimmt mein Herr. Ob ich Oralverkehr habe oder mit allen meinen Löchern zugänglich bin, bestimmt ebenfalls mein Herr. Er weiß, was gut und was zu viel ist. Ich bin sein Eigentum. Mein Herr kreiert eine Szenerie, in der wir beide unseren Spaß haben. Jeder auf seine Art. Die Verantwortlichkeiten bzw. Pflichten in unserer d/s-Beziehung sind klar verteilt. Ich bin meinem Herrn bedingungslos ergeben, er wiederrum trägt die Verantwortung für mein Wohlergehen. Er muss einen Rahmen schaffen, in dem diese Fremdbenutzung stattfindet und in dem ich mich unverkrampft fallen lassen kann. Ich vertraue meinem Herrn blind und muss mir keine Gedanken darüber machen, ob z.B. ein Kondom verwendet wird. Ich bin nur die Sklavin, die zur Verfügung gestellt wird.
Ist es nur der Kick im Kopf?
Die Gedanken an Fremdbenutzung zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Es bedeutet für mich, dass mein Herr mir das Vertrauen schenkt, dass ich ihn nicht blamiere und es bedeutet auch, dass ich sein Eigentum bin, auf das er so stolz ist, dass er es herzeigen möchte.
Sobald wir diesen Schritt gegangen sind werde ich berichten, ob die Realität mit meinem Kopfkino übereinstimmt.

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